„Vom Mee(h)r zum Ursprung“

Wann:
16/09/2018 um 9:00 – 19:00
2018-09-16T09:00:00+02:00
2018-09-16T19:00:00+02:00
Wo:
Tschengelsburg in Tschengls Obervinschgau
Frazione Cengles - Cengles
35 Lasa BZ 39020, 39020 Lasa BZ
Italien
Kontakt:
Stephan
+39 347 359 2913

 

Wir besuchen die Tschenglsburg 

Mit Visionenführung von Karl Perfler in seiner Pionier-Arbeit

 

„Visionen leben und erleben“

 

Wann: 16/ 09/ 2018

Abfahrt: 9.00 Uhr in Kastelruth (Fahrzeit : 1.45 Min)

Ankunft: 11.00 Uhr, dann gemütlicher Austausch bei einem Getränk in der Burg

Mittagessen: ca 12.30 Uhr, selbst erzeugte Produkte z.B. Hanfnudel

Nachmittag:  Projekt und Vision mit Karl Perfler

(Spaziergang )

 

Bitte anmelden: Tel 347 359 2913 Stephan, wegen Fahrgemeinschaften

bis Sa 15. Danke!

 

 

Beschreibung der Vision

 

„So kann es nicht weiter gehen … was sollen wir aber oder was können wir tun?“

 

Diese Frage und Feststellung höre ich tagtäglich in der Tschenglsburg. Und es ist in der Tat nicht leicht eine klare und zielführende Antwort zu finden. Es sind die Bilder der Erfahrung, des TUNS, die mithelfen, einen Ausweg zu beschreiben. Das TUN gebärt >Erzählungen. Unsere Gesellschaft hat sich an Nach-Erzählungen, an Fremdbestimmung, an Manipulation, an „das Nachlaufen“ gewöhnt und alle sind erstaunt und erschüttert über das Ergebnis.

Wohlstand muss und wird neu definiert. Das rein Messbare und Zählbare ist zu stark in unseren Köpfen verankert und die Vernunft, die Vernunft des Herzens leidet und verkümmert im Niemandsland. Das Haben erwürgt das SEIN und wir spüren, dass wir nicht sind und nie waren.

In einer Zeit, wo wir Menschen nicht die Möglichkeit der globalen Kommunikation hatten und in einer nicht erkannten Diktatur alles angenommen haben und mit Gesang in die Kriege gezogen sind und mit Lust Vorurteile gelebt haben, war es relativ einfach zu leben oder besser gesagt gelebt zu werden. Man hat tot gelebt, dem Gehorsam untertan.

Seit einigen Jahrzehnten können wir kommunizieren, wir dürfen und sind gezwungen zu vergleichen und wir spüren und erkennen, dass  das System des Gehorsams uns unfähig gemacht hat, mit dieser NEUEN FREIHEIT umzugehen. Wir könnten jetzt frei sein und frei handeln, finden aber das Werkzeug dazu nicht.

Ganz deutlich sagt uns die Vernunft, dass es nicht darum geht, die Situationen, die uns irrsinnig und falsch vorkommen zu verändern, sondern, dass die Menschen der NEUEN ZEIT eingeladen sind, IHRE Geisteshaltung zu ändern, damit sich die „Horror-Situationen“ verändern werden.

Bevor wir jetzt in ein „da können wir eh nichts tun“, verfallen, sollten wir tief durchatmen und uns besinnen, dass jeder Mensch einzigartig ist und durch seine Einzigartigkeit und Fähigkeit mit dem GROSSEN GANZEN in Verbindung ist. Die Reduktion hilft uns zu erkennen, der Dialog mit uns selbst begleitet uns in das Ich-Bild und wir sind.

Vor 10 Jahren bin ich mit vielen Menschen von der Quelle der Etsch zum Meer gewandert. Unser Thema damals war: „Die rein rationalen Linien wünschen sich ein Kreis zu sein und wir gehen den Schwalben entgegen“. Stillschweigend durften wir den Wassertropfen zuhören. Sie haben uns verraten, dass sie nicht zum Mee(h)r wollen, dass sie sich für das große Meer gar nicht vorbereitet fühlen und lieber zu Hause in den Bergen, in den Bergdörfern und bei den Berghorizonten, auf das Mee(h)r vorbereiten wollen und dann bewusst die Chancen der Globalisierung wahrnehmen können.

Im März 2016 habe ich mein Versprechen eingelöst und ich bin mit 180 Personen zur Etschmündung gefahren und die MK-Tschengls hat auf der letzten Sandbank zwischen Etsch und Meer ein unvergessliches und beeindruckendes Konzert gespielt und seitdem geht es aufwärts: „Vom Mee(h)r zum Ursprung“.

Und jetzt war und bin ich gefordert den Ursprung zu definieren. Was ist der Ursprung, was ist die Wahrheit, wie kann ein Fundament, ein Basislager aussehen, das uns auf einen guten, erfüllenden Weg zu einer großen VISION führt.

Tage und Nächte haben mich mit dieser Frage allein gelassen und mir wurde bewusst, dass der Weg zum Ursprung ohne Religionen, ohne Politik, ohne Besserwisser und Manipulierer, gegangen werden muss. Und die Sehnsucht erwacht neu nach jenem Gott, der immer schon war und ist und den gierige Machtroboter für ihre Macht missbraucht haben. Die Menschen sind dabei unter die Räder gekommen und haben erduldet, haben gehorcht und sind gelebt worden.

Ich will kein Herrscher sein, aber ich will jenen Menschen ein Begleiter sein, die auch deshalb zweifeln und verzweifeln, da sie immer schon an das Gute, an die Kraft des nach menschlichen Maße Nicht-Messbaren geglaubt haben und betrogen worden sind. Die Natur, die Schöpfung sind unsere Wirklichkeit, an der wir uns orientieren können.

 

Karl